Scheibenapparate
Seit der Gründung im Jahre 1948 ist die Firma im Militärsektor tätig. Sie hat als eine der ersten Firmen, welche eine grosse Vielfalt von Scheibenapparaten, gesteuert durch Funk, entwickelt und kommerzialisiert. Die angebotene Produktpalette ermöglicht das Üben mit scharfer Munition oder mit Lasersimulatoren der Infanterie, wie bei den mechanisierten Truppen.
Die Scheibenapparate werden ebenfalls von vielen Polizeikorps und Spezialtruppen verwendet, in der Schweiz sowie im Ausland.
Geschichte der Scheibenapparate
Im Jahr 1969 wurde das Modell TAA96-AK2 in der Schweiz vorgestellt.
Ein wirklicher Erfolg, denn es wurden über 5'500 solcher Infanterie-Scheibenapparate
hergestellt, um die Bedürfnisse der Schweizer Armee zu befriedigen. Dank
kompakter und robuster Konstruktion wurde die Lebensdauer dieser Vorrichtung
von der vorgesehenen Stillsetzung 1999 bis ins Jahre 2011 verlängert.
Unter Lizenz wurden von diesem Typ über 1'000 Stück ins Ausland
verkauft.
Die Firma Baur SA stellte 1977 ihren ersten Scheibenapparat
für Panzertrainings vor.
Dieser Apparat wurde 1983 vervollkommnet durch eine Version, welche Bilder
von kleineren Fahrzeugen als Panzern darstellt. Auch diesen beiden Systemen
war ein grosser Erfolg vergönnt und sind in der Schweiz und im Ausland
weit verbreitet. In der Schweiz wuren 550 solcher Systeme installiert, im
Ausland fast an die 1'000 Stück (Deutschland, Kanada, etc.).
Zu Beginn der 80er Jahre präsentierte die Firma ihr
neues CF-Scheibenapparat-Konzept für die Infanterie. Noch viel kompakter
und leichter als das TAA69-System, welches trotzdem immer Marktleader war,
bringt Baur SA ein System hervor, welches den technologischen Fortschritt
mit den elektronischen Komponenten verbindet und ausnützt.
Diese Erneuerung bringt im weiteren die Möglichkeit mit sich, eine seitliche
oder eine „Pop-Up“ Bewegung zu veranlassen, ohne mechanische Anpassung.
1997 wurde es mit einem neuen Kommunikationssystem ausgestattet.
Fast 1'500 Stück sind in der Schweiz installiert; die Mehrheit für
Einsatz im Ortskampf.
Beinahe 500 Stück wurden ins Ausland verkauft (Frankreich, Deutschland,
Grossbritannien, etc.).
Um den sich immer ändernden und neuen Anforderungen
der Armee gerecht zu werden, stellte Baur SA 1990 einen CP Scheibenapparat
vor, welcher ein „Freund / Feind“ Bild darzustellen vermag, durch
Drehung der Scheibe.
Ungefähr 200 Einheiten wurden in der Schweiz und im Ausland verkauft.
Aktuelle Produktionspalette
Der Scheibenapparat des Typs CF3x ist die neueste Erweiterung
des CF Konzeptes und das Aushängeschild der Scheibenapparate der Firma
Baur SA. In Anwendung der jahrelangen Erfahrungen im Bereich der Mechanik
verwenden wir für diese Vorrichtung nur das neueste auf dem Markt, was
die Kommunikation, die Kontrolle und den Antrieb betrifft.
Und obschon diese Scheibenapparate massiv durch die Schweizer Armee genutzt
werden, zeigt sich nur eine 1 prozentige Fehlerquote pro Jahr.
Ein neues Scheibenkonzept, welches die Vorteile von den CF
und den CP vereint, wurde 2001 als CPF „Freund / Feind“ vorgestellt.
Diese Vorrichtung, welche von der Polizei und den Spezialtruppen sehr gut
aufgenommen wurde, ist in einer Evaluationsphase im verschiedenen Militärkorps.
Um die Qualität der Übungen zu steigern, wurde 2001 ebenfalls ein
Apparat mit dem Namen CM vorgestellt, welcher es ermöglicht, die ansonsten
fixen Ziele CF, CPF und CP in mobile Ziele zu ändern. Diese total konfigurierbare
Vorrichtung (Länge der Strecke, Anzahl aufgebauter Scheibenapparate,
etc.) weicht in einer Version ab, welche die „fixe“ oder „mobile“
Integration in einer installierten Schiesszone erlaubt.
Diese wurde im Kader des Swiss Raid Kommando 2001 und 2003 sowie bei verschiedenen
Übungen von Interventionstruppen (Polizei) schon benützt.
| Panzer |
Dokumentation | |
| Scheibenapparat CB2-S (TAA83) „Pop Up“-Bewegung der mittelgrossen Wagensilhouette |
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| Scheibenapparat CB25 (TAA77) |
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Vertraulich |
Scheibenapparat SEFAZ Erlaubt die Darstellung von mobilen, gepanzerten Zielen. Autonome Funktion (keine Schienen) |
Im Jahre 2003 wurde Scheibenapparat-Gruppe (Infanterie +
gepanzerte) von einer neuen Kommandoelektronik und neuen Kommandomitteln (Funk
und WiFi) ausgerüstet.
Diese Elektronik kann ebenfalls für die Aktualisierung der Scheibenapparate
der ersten Generation genützt werden. Zu geringen Kosten kann man auch
Apparate, welche schon lange im Geländeeinsatz sind (AK2, AK30, etc.),
aufrüsten.
Erste Polizeikorps und die Armee haben diese Möglichkeit ab 2004 ergriffen
TACC Karte |
Dokumentation | |
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Kommandoelektronik für Scheibenapparate (Palette Infanterie + gepanzerte).
Diese Karte kann mit Funkmodulen und Wlan (WiFi) kombiniert werden. |
Kommando- |
Dokumentation | |
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CRC4 Portables autonomes Kommandogerät, welches das direkte Kommando über alle Scheibenapparate BAUR SA und deren Zubehör erlaubt. |
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CRC2 Portables autonomes Kommandogerät, welches das direkte Kommando über alle Scheibenapparate BAUR SA und deren Zubehör erlaubt. Möglichkeit der Programmierung vom Verhalten der Scheibenapparate (Parcours) und das Lesen der Resultate. |
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CCU-Polizei |
CiblesCOM-Polizei (Kommadozentrale) Kommandosystem auf PC basierend, welches das Kommando und die Kontrolle in Echtzeit über alle Scheibenapparte BAUR SA und deren Zubehör erlaubt. Verschiedene Software-Konfigurationen und Material erhältlich. |
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CCU-Armee (siehe PDF) |
CiblesCOM-Armee (kommandozentrale) Kommandosystem auf PC basierend, welches das Kommando und die Kontrolle in Echtzeit über alle Scheibenapparte BAUR SA und deren Zubehör erlaubt. Verschiedene Software-Konfigurationen und Material erhältlich.v |
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MCCU mobile control command unit |
Portables Kommandosystem auf Tablet PC basierend. Kann als mobiles CCU verwendet werden | |
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Portables Kommandosystem auf PDA basierend. In Kombination mit den verschiedenen CiblesCOM-Versionen gebraucht. Kann einfach den besonderen Bedürfnissen des Anwenders angepasst werden. |
Eine Vielzahl von Zubehör für die Scheibenapparate
ist erhältlich. Dieses Zubehör erleichtert Anwendungen und/oder
die Leistungsfähigkeit der Scheibenapparate. Neue Entwicklungen, um den
besonderen Wünschen des Anwenders gerecht zu werden, können leicht
erarbeitet werden.
Zubehöre |
Dokumentation | |
| Verschiedene Trag. und Fixierungssysteme sind vorhanden. Sie vereinfachen der Inbetriebnahme und der Einsatzt der Schiebenapparate (Gebauten sowie Umgebauten Umgebung) | ||
CF3.100: Akkumulator NiCd. Dient zur Speisung alle Infanterie Scheibenapparate. Montage erfolgt ohne Werkzeug. Kein Kabel zu verbinden Neu: Für den Einsatz auf den Scheibenapparate und deren Zubehöre schlägt Baur SA Lithium-Polymer Akkumulatoren vor mit zwei bis dreifacher Kapazität im gleichen Platzbedarf. Die Akkumulatoren erlauben einen Einsatz der Apparat bis zu einer Woche ohne Austausch (Weniger Personaleinsatz) |
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| CF3.120: Ladegerät für CF3 Akkumulatoren. Erlaubt schnelle Ladung von verschieden Anzahl von Akkumulatoren | ||
| GS101: Aktivlautsprecher der zweite Genration für Infanterie Scheibenapparate; ersetzt das GS100 | ||
| Trefferauswertungsystem. Verschiedene LOMAH (Location of Miss and Hit) Systeme können verwendet werden um Trefferlage (Uberschallmunition) defineiren zu können | ||
| CF3.200: Sensorgrundeinheit. Dient zur Steuerung von Bewegungsmelder. Informationen sind per Funk an Scheibenapparate und/oder Kommandozentrale weitergeleitet. |
Neuheiten
Seit 2003 können Scheibenapparate bei Baur SA gemietet werden. Diese
Offerte gilt für potentielle private sowie institutionelle Kunden. Dies
erlaubt Versuche im Masstab 1:1 , ohne grosse und unötige Investitionen,
mit dem nötigen Zubehör. Auf diese Weise kann sich der Anwender
von der Qualität und der Zuverlässigkeit persönlich überzeugen.
Bitte kontaktieren Sie uns für weitere
Auskünfte.
Unsere Scheibenapparate sind, gemäss unseren Kenntnissen, die schnellsten des Marktes und die am einfachsten zu bedienenden (Kein spezielles Werkzeug notwendig für Installierung und Inbetriebnahme, kein Kabel zu verbinden, kein verlierbaren Teile, usw.) Auf Ihre Anfrage hin werden wir Ihnen gerne eine Demonstration-CD zu Verfügung stellen.

















